Beauftragung von Consultingleistungen

Das Verschweigen von relevanten Fakten und Kennzahlen erschwert die Arbeit der Unternehmensberatung oder verurteilt sie von vorne herein zum Scheitern.

Generell ist bei der Beauftragung einer Unternehmensberatung darauf zu achten, dass das Beratung suchende Unternehmen dem Consulting-Unternehmen unbedingt einen umfassenden Einblick in das eigene Unternehmen gewährt, nichts beschönigt und eine klare Faktenlage präsentiert. Da der Erfolg einer Unternehmensberatung auch auf Verschwiegenheit beruht, sollte der Unternehmensberatung das nötige Vertrauen entgegengebracht werden. Das Verschweigen von relevanten Fakten und Kennzahlen erschwert die Arbeit der Unternehmensberatung oder verurteilt sie von vorne herein zum Scheitern. Unternehmensberatungen bezeichnen ihre Kunden gerne als Mandanten oder Klienten und möchten so eine begriffliche Nähe zu dem ganz besonderen Verhältnis zwischen Rechtsanwalt und Mandant schaffen. Für den Auftraggeber ist aber zu bedenken, dass es schwierig bis unmöglich ist Fehlberatungen und daraus resultierende Fehlentwicklungen im Unternehmen im Rahmen einer Produkthaftung gegenüber der Unternehmensberatung geltend zu machen. Nach der erbrachten Beratungsleistung sollten die Vorschläge der Unternehmensberatung darüber hinaus auch stets auf ihre Plausibilität und Durchführbarkeit in der Praxis geprüft werden.

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